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Top: Wissen: Bildung: Volkshochschulen
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Volkshochschulen [VHS] sind die eigentlichen Zentren der Erwachsenenbildung. Sie sollten und sollen sich der breiten Volksbildung widmen, eine Bildungsgemeinschaft entwickeln und damit zur Überwindung der Gegensätze zwischen den sozialen Schichten beitragen. Die Volkshochschulen bieten zielorientierte Lernkurse, berufsbegleitende und -qualifizierende Kurse, Hobbykurse, schulische Abschlüsse, Arbeitskreise, Studienreisen und Vorträge an.
Name und Idee für stammen von dem Skandinavier N. S. F. Grundtvig. In der Tradition von Grundtvig nahm der "Wiener Volksbildungsverein" 1887 seine Tätigkeit auf. Um 1905 entstand in Wien das erste Abendvolkshochschulgebäude in Europa. Bald kam es in Österreich zur Gründung zahlreicher weiterer Abendvolkshochschulen. In Deutschland entstanden Volkshochschulen ab 1905, überwiegend als Abendschulen. 1953 wurde der Deutsche Volkshochschulverband gegründet. Die ersten Schweizerischen Volkshochschulen wurden 1919 in den drei Städten Basel, Bern und Zürich ins Leben gerufen. Diese Gründungen waren von ausländischen Vorbildern, insbesondere von der Volkshochschulbewegung in Dänemark beeinflusst.
Hinweis: In dieser Kategorie finden Sie Links zu den Internetangeboten der Dachorganisationen der Volkshochschulen und zu weiteren übergeordneten VHS-Angeboten. Internetangebote einzelner Volkshochschulen sind im Regionalteil in der entsprechenden Kategorie des Kreises, der Stadt oder der Gemeinde gelistet.
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Heimvolkshochschulen [HVHS] bieten unter dem Motto "Leben und Lernen unter einem Dach" ein vielfältiges Bildungsangebot. Die Besonderheit der Heimvolkshochschulen liegt in ihrer Internatsform und dem damit verbundenen speziellen pädagogischen Konzept. Heimvolkshochschulen befinden sich an verschiedenen Standorten, von der Küste bis zu den Alpen, in Städten oder in landschaftlich reizvoller Umgebung auf dem Land.
Heimvolkshochschulen sind Einrichtungen freier Trägerorganisationen und unterscheiden sich nach Gründungsabsicht, Trägerschaft und Adressatenkreis. Viele HVHS stehen gesellschaftlichen Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden nahe. Das Spektrum der Angebote reicht von allgemein bildenden Kursen und politisch-kultureller Bildung über Kreativ- und Sprachangebote bis hin zu zielgruppenspezifischen Angeboten für Arbeitnehmer, Familien, Alleinerziehende, Behinderte und ihre Familienangehörigen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den gesetzlich anerkannten Bildungsurlauben. Im Rahmen der Angebote des zweiten Bildungsweges bieten die HVHS Kurse zum Nachholen von Haupt- und Realschulabschlüssen sowie Vorbereitungskurse auf die Immaturenprüfung (Hochschulzulassung ohne Abitur) und Fachhochschulreife an. Die pädagogischen Arbeitsschwerpunkte der Einrichtungen sind vielfältig, es gibt jedoch grundlegende Gemeinsamkeiten, die die Heimvolkshochschulen von anderen Bildungseinrichtungen unterscheiden. Alle HVHS verfolgen einen spezifischen integrativen Bildungsansatz, der durch die Internatsform unterstützt wird.
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