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Distanzreiten (10) Die Ursprünge dieses Pferdesports finden sich in Zeiten, als Menschen noch keine Fahrzeuge besaßen und somit gezwungen waren, Nachrichten, Güter usw. hoch zu Ross oft meilenweit zu transportieren. Ganze Völkerwanderungen fanden auf dem Rücken der Pferde statt, wobei enorme Wegstrecken zurückgelegt wurden. Bekannt wurde Tschiffley und sein 10000-Meilen-Ritt quer durch Amerika mit seinen Pferden Mancha und Gato. Besonders Araber fallen in der Gruppe der Distanzreitpferde auf, aber auch Morgan Horses, Appaloosas, Quarter Horses und sogar Trakehner und Haflinger sind inzwischen recht erfolgreich in dieser Sparte. Die zu bewältigenden Strecken sind von Land zu Land unterschiedlich. Sie reichen von 24 - 160 km, wobei längere Ritte in 2- bis 3 Tagesetappen geteilt werden. Wanderreiten heisst in diesem Zusammenhang in der Regel, dass man mehrere Tage in kleineren Gruppen unterwegs ist, ohne Zwang und ohne Wettbewerbscharakter. Eine bessere Möglichkeit, die Natur und das Zusammensein mit seinem Pferd so richtig zu geniessen, gibt es kaum.
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